Zeitreise in das Jahr 2024


Webmaster Friday Logo by Ralf (bohncore.de)

Webmaster Friday Logo by Ralf (bohncore.de)

Webmaster Friday is a continuous blog carnival initiated by Martin, author of tagSeoBlog in June 2009. Every Friday a new topic is released on the website webasterfriday.de, as motivational help for bloggers to have a topic to blog about, as well as to collect thoughts from different blogger to a certain question and to give bloggers a platform on which they can actually reach more visitors with their blogs.

The topic is announced on Thursdays at 5 o’clock, p.m. (UTC+1) via Twitter. Just follow @webmasterfriday to get the next topic. There are no charges, no requirements to fulfill and no restrictions. If you want to join, just read the Mitmachen-section of the website.

As there are no other rules I’ll decide according to the topic whether to answer in English or in German (visible to you by the language of the entry heading as well as the category), but as it is a German blog carnival most entries will probably end up being German. Here you’ll find my previous entries on this series.


KW31: Euer Blog 2024

Ja, das ist mal ein lustiges Thema, das Martin sich für diese Woche ausgedacht hat – wobei es auch nie verkehrt ist, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wo man auch hin möchte. Ich habe das in den letzten Jahren mehrfach und intensiver getan, als damals, als ich mit dem Bloggen gestartet hatte – und es unter anderem auch schon in einem Draft zusammen getragen zum Webmaster-Friday Thema „Blogsterben“ – aber der Beitrag ist dann auch unveröffentlicht geblieben. Ja, ich bin ein wenig unzufrieden über meinen Blog, und zwar hauptsächlich aus drei Gründen:

  1. Ich schreibe in letzter Zeit viel weniger offen, als ich es gerne würde
  2. Die Dreiteilung hat ein paar Sachen zum Vorschein gebracht, und ich weiß noch nicht so ganz, wie ich damit umgehen möchte
  3. Ich möchte mehr Gestalltungsfreiraum, um meinen Blog mehr zu einem Portfolio zu machen.

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The future of studying


Wenn man wenig Zeit hat, und viel zu erzählen, ist es manchmal sehr schwer, die Themen auszuwählen und zu bearbeiten, die man als nächstes veröffentlichen möchte. Ich habe einige Beiträge versprochen, die Zeitkritisch waren; z.B. habe ich nicht über den Schwarzen/Weißen März geschrieben, denke hier aber, dass die Relevanz auch nicht zwingend gegeben ist, da der Kreis derer, die über den Schwarzen März erfahren haben, eh nur sehr gering ist.

Nun aber gibt es ein Thema, das ich nicht länger hinauszögern möchte, weil es hier scheinbar gerade boomt, und demnächst wieder viele Kurse starten werden. Wie ich vor einiger Zeit geschrieben hatte, wollte ich an einem Online-Kurs der Stanford University teilnehmen. Diese Vorlesung war in ihrer Form ein Novum, auch wenn sie sich hierbei stark an den Vorreiter in diesem Bereich, nämlich Salman Khans “Khan Academy” orientiert haben.

Aus einer geplanten wurden dann irgendwie zwei Vorlesungen, wobei ich zu meiner eigenen Schande gestehen muss, dass ich nur eine der beiden Vorlesungen (die “Introduction to Artificial Intelligence“) wirklich zu Ende gebracht habe. Denn wieder erwarten war meine Zeitrechnung für das Studium ziemlich falsch – sehr viel weniger Zeit habe ich hier benötigt, als anfänglich eingeplant (wobei es das ein oder andere Modul gab, bei dem ich deutlich mehr hätte tun können und sollen). Dafür aber haben die Stanford-Vorlesungen sehr viel mehr Zeit verschlungen, da der Stoff schon sehr viel anspruchsvoller und damit auch zeitfressender war. Nachdem ich dann erfahren habe, dass es “Machine Learning” auch ein zweites mal geben wird, habe ich diesen Kurs vorzeitig abgebrochen, um mir die Zeit, die dafür nötig wäre, zu nehmen, um diesen Kurs erfolgreich zu meistern.

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Sommersemester 2012


Es ist schon wieder so weit. Ein weiteres Semester hat sich nun vollends dem Ende zugeneigt – dies eigentlich schon am 31.03., die Vorlesungen allerdings endeten schon Ende März/Anfang Februar, die letzten drei Februar-Wochen wurden mit dem Schreiben der Klausuren verbracht – und da ich in diesem Prüfungszeitraum auch alle Prüfungen erfolgreich hinter mich gebracht habe, habe ich seit dem frei. Tatsächlich das erste mal sogar wirklich frei, seit 1,5 Jahren Universität – und nach 5 Jahren Arbeit – denn so viel Zeit am Stück hatte ich noch nie. Während des Urlaubs Stand bei mir oft lerne an, und die letzten zwei Semester hatte ich Prüfungen im zweiten Prüfungszeitraum, weswegen auch hier immer das Lernen im Hinterkopf hängen blieb, und man nicht wirklich abschalten konnte.

Mit dem Ende von Februar und dem Anfang vom März 1,5 Monate, richtig, echt frei. Was macht man mit so viel Zeit? Nun, neben etlichen privaten Projekten, die ich angerissen habe – viel zu wenig von dem geschafft, was ich wollte, viel mehr geschafft, als es den Anschein hat – war dies auch eine gute Gelegenheit, mal in sich zu gehen, in Ruhe nachzudenken, über die Uni, das Leben, die Zukunft, und dem, was gelaufen ist. Und so etwas tut manchmal echt gut und ist notwendig. “Find your passion” heißt der letzte Schritt im “Zen to Done“-System, Maslow redet von der “Selbstverwirklichung” auf der obersten Stufe seiner Bedürfnispyramide. Und da ich schon keinen Jahresrückblick gemacht hab, bot es sich gleich doppelt an, nach meinem Geburtstag am 10. März, als auch jetzt noch einmal, über alles nachzudenken. Denn es ist Halbzeit und einem Jahr werd ich aller spätestens anfangen müssen, mir Gedanken über “was dann?” zu machen. So viele Möglichkeiten, so viele Ideen – was davon bin ich, was will ich, wo will ich hin?

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