Statusbericht: Erschöpft aber lebendig


Ja, ich lebe noch. Wie immer, wenn es sich zum Ende eines Semesters hinbewegt, wird der Arbeitsaufwand größer – und dieses Semester hab ich mir doch einiges Zugemutet.

Für das zweite Semester an der Universität hab ich mir vorgenommen, mich mehr in die Fachschaftsvertretung einzubringen (ich bin ja seit Start meines Studiums aktiver Fachschaftler – can you find me?), und habe bei dem Organisieren einiger Veranstaltungen mitgeholfen, und auch der Konferenz der Informatikfachschaften beigewohnt. Auch hab ich viel gebloggt (aber auch vieles davon noch nicht veröffentlicht!), mich um einige private Sachen kümmern müssen, und während der Prüfungsphase ist es dann natürlich immer alles sehr Eng.

Nun jedoch beginnt die Vorlesungsfreie Zeit. Das erste mal seit 6 Jahren, dass ich überhaupt richtig und vor allem so lange frei habe. Von quasi heute bis Mitte Oktober, wenn das nächste Semester anfängt. Quasi, weil ich noch für ein paar Klausuren lernen muss, die ich erst Anfang Oktober schreiben werde. Aber für die bleibt ja auch noch genug Zeit.

Nachdem ich mich jetzt von den letzten Wochen so langsam nach und nach erhole, ist erst einmal ein wenig Aufräumen angesagt, dann werden Pläne für die Semesterferien gemacht – denn an Aufgaben mangelt es bei weitem nicht. Ich habe nicht vergessen dass ich einige Blogeinträge versprochen habe. Ich habe noch eine Hand voll Euler Project Beiträge, die auch teilweise schon geschrieben sind – aber auch dort gilt es: Weitermachen! Gleiches gilt für die GCT Einträge, die ich versprochen habe. Daneben habe ich angefangen einige alte Texte aufzuarbeiten, die ebenfalls für den Blog interessant werden könnten. Überhaupt schreib ich grad wieder an 4 Artikeln, die relativ lang werden, aber durchaus (zumindest für mich) an Wichtigkeit besitzen. Dann ist da noch das Java Projekt, dass ich gerne noch ein wenig aufpolieren möchte (es gab zwar eine 1,0 dafür, aber ich bin noch nicht 100% zufrieden). Und wo wir schon dabei sind – für unseren Informatiker-Channel #infocau auf Freenode würde sich eine Webseite gut machen (ich dachte da an was Plone-Mäßiges – hat da jemand vielleicht schon Know-How und Empfehlungen? Bitte gerne in den Comments äußern!). Dann wäre da noch das Projekt “Privates”, bei dem ich ein wenig was auf die Reihe bekommen müsste. Und wenn das alles geschafft ist, hab ich noch den ASURO hier stehen, sowie diverse andere Elektrotechnik-Versuche, und ich möchte auch wieder in Smalltalk was machen. Außerdem steht hier noch ein Stapel Bücher der gelesen werden möchte. Daneben immernoch einige Freizeitbeschäftigungen, wie Kiel erkunden, in Kiel Geocachen gehen, am Strand liegen, Grillen, mit der Fähre fahren, etc. Und auf der Suche nach einem Ferienjob bin ich auch – immerhin brauche ich langsam wirklich dringend ein neues Notebook Netbook? (und ausgerechnet Heute hat Apple die neune MacBook Air ins Angebot aufgenommen). Und ich sollte wieder anfangen, regelmäßig Sport zu machen. Und dann waren da ja auch noch die Klausuren, für die ich lernen müsste…

Wenn ich mir die Liste so angucke, dann sind die 3 Monate dafür definitiv zu kurz. Aber bevor ich das alles mache erhole ich mich jetzt erst einmal noch eine Weile… in den nächsten Monaten dürft ihr dennoch wieder mit mehr Blogeinträgen rechnen, als dies in den letzten Monaten der Fall war 😉

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Halbzeit


Da sind sie um, die 3 Wochen Ferien. Unglaublich. Nach 5 Jahren Ausbildung/Dualem Studium sind 3 Wochen, in denen man wirklich frei hat ein unglaublich großes Geschenk. Hatte ich doch vorher max. 3 Wochen am Stück Urlaub, in denen ich nicht etwa meine Freizeit genießen konnte, sondern aufgestautes erledigt habe, gelernt habe, oder sonstige Arbeiten verrichtet habe. Nach dem Gefühl “Urlaub” hab ich mich die letzten 5 Jahre gesehnt.

Und wie schön die Zeit war. Es gab weiße Weihnachten, seit langem konnte ich den Schnee mal wieder richtig genießen. Wir waren in Hamburg, und hatten eine angenehm stressfreie Zeit und auch Silvester war schön.

Auch wenn die Wochen darauf nicht ganz so toll waren, wie sie hätten sein können, war es insgesamt mal wieder schön, frei zu haben. Und da ich es nicht mehr gewohnt bin, war es furchtbar lang. Fast schon zu lang. Jetzt jedenfalls geht die Vorlesungszeit weiter. Etwas mehr als die hälfte ist durchgestanden. Zwei Monate folgen noch, davon nur einer Vorlesungen. Und dann… ja, dann stehen meine ersten richtigen Universitätsklausuren an.

Und dann ist schon wieder frei… und damit Zeit für private Projekte 😉