Gewinnt der Terrorismus?


Vor einiger Zeit hatte ich mir vorgenommen nichts persönliches mehr zu veröffentlichen. Und einige Zeit später kam der Zusatz nichts politisches mehr veröffentlichen zu wollen. Beides werde ich heute ein mal über Board werfen, denn ich habe lange mit mir darüber gerungen, zu diesem Thema etwas zu schreiben, da es mich sehr getroffen hat. Ich hatte lange mit mir gerungen, ob ich mich überhaupt dazu äußern sollte – tat es dann sogar zunächst nur sehr klein; auf Twitter.

Das was am 13.11. geschehen ist, ist unbegreiflich und geht mir sehr nahe. Insbesondere, da unter den Zielen der Auftritt einer Rockband gewählt wurde. Wer mich kennt, weiß, dass ich selbst regelmäßig ganz Deutschland bereise um hier und dort an Konzerten und Festivals teilzunehmen – je nach Band ging es dabei schon über 900km – von Husum bis nach München. Und nicht nur ich – auch viele meiner Freunde sind so Musikbegeistert und Verrückt; viele sogar noch schlimmer als ich. Da die Ziele wahllos gewählt wurden, hätte es tatsächlich auch jeden meiner Freunde treffen können, wäre es nur eine andere Band gewesen. Guckt man sich das Video an, dass der … Reporter … gemacht hat, gefriert einen das Blut – Menschen die sich aus dem Fenster in 2. und 3. Stöcken hängen um den Schützen zu entgehen, verwundete die aus dem Haus gezerrt werden und eine Menschendicke Blutspur hinter sich hinterlassen. Das macht schier Sprachlos.

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