2013 wird toll!


Jedem Rückblick sollte auch ein Ausblick folgen. Auch wenn uns asiatische Weisheiten etwas anderes Lehren, etwa “Der Weg ist das Ziel”, so sind Ziele doch auch wichtig, um unserem Leben Richtung und uns Motivation zu geben. Der Brauch guter Vorsätze wird immer spärlicher, ich kann mich noch daran erinnern, das man früher sogar unter seinen Mitschülern die guten Vorsätze ausgetauscht hat oder sich hat inspirieren lassen.

Für mich bedeuten gute Vorsätze, den Blick in die Vergangenheit zu wagen, aus diesem Blick Schlüsse zu ziehen, sich anzuschauen, was gut gelaufen ist, aber auch was schlecht gelaufen ist – sich klar zu machen, wo man Gefallen dran hatte, und was einem Missfallen hat, und aus diesen Schlüssen dann Ansätze zu finden, bei denen man an sich arbeiten kann.

Es reicht aber nicht, nur die Ansätze zu finden – man muss sich auch Ziele formulieren, und das smart, d.h. sie so formulieren, dass sie Spezifisch, Messbar, Akzeptierbar, Realisierbar und Terminierter sind.

Für dieses Jahr habe ich auch ein wenig in die Zukunft geblickt, und mir überlegt, welches die Dinge sind, die in meinem Leben aktuell an Wichtigkeit besitzen. Dabei sind mir fünf Bereiche aufgefallen, in die ich meine Vorsätze gruppieren kann – fünf Bereiche, in denen mein Leben zur Zeit spielt und die für mich von Bedeutung sind – die aber auch irgendwo alle miteinander verknüpft sind.

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Sommersemester 2012


Es ist schon wieder so weit. Ein weiteres Semester hat sich nun vollends dem Ende zugeneigt – dies eigentlich schon am 31.03., die Vorlesungen allerdings endeten schon Ende März/Anfang Februar, die letzten drei Februar-Wochen wurden mit dem Schreiben der Klausuren verbracht – und da ich in diesem Prüfungszeitraum auch alle Prüfungen erfolgreich hinter mich gebracht habe, habe ich seit dem frei. Tatsächlich das erste mal sogar wirklich frei, seit 1,5 Jahren Universität – und nach 5 Jahren Arbeit – denn so viel Zeit am Stück hatte ich noch nie. Während des Urlaubs Stand bei mir oft lerne an, und die letzten zwei Semester hatte ich Prüfungen im zweiten Prüfungszeitraum, weswegen auch hier immer das Lernen im Hinterkopf hängen blieb, und man nicht wirklich abschalten konnte.

Mit dem Ende von Februar und dem Anfang vom März 1,5 Monate, richtig, echt frei. Was macht man mit so viel Zeit? Nun, neben etlichen privaten Projekten, die ich angerissen habe – viel zu wenig von dem geschafft, was ich wollte, viel mehr geschafft, als es den Anschein hat – war dies auch eine gute Gelegenheit, mal in sich zu gehen, in Ruhe nachzudenken, über die Uni, das Leben, die Zukunft, und dem, was gelaufen ist. Und so etwas tut manchmal echt gut und ist notwendig. “Find your passion” heißt der letzte Schritt im “Zen to Done“-System, Maslow redet von der “Selbstverwirklichung” auf der obersten Stufe seiner Bedürfnispyramide. Und da ich schon keinen Jahresrückblick gemacht hab, bot es sich gleich doppelt an, nach meinem Geburtstag am 10. März, als auch jetzt noch einmal, über alles nachzudenken. Denn es ist Halbzeit und einem Jahr werd ich aller spätestens anfangen müssen, mir Gedanken über “was dann?” zu machen. So viele Möglichkeiten, so viele Ideen – was davon bin ich, was will ich, wo will ich hin?

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Statusbericht: Erschöpft aber lebendig


Ja, ich lebe noch. Wie immer, wenn es sich zum Ende eines Semesters hinbewegt, wird der Arbeitsaufwand größer – und dieses Semester hab ich mir doch einiges Zugemutet.

Für das zweite Semester an der Universität hab ich mir vorgenommen, mich mehr in die Fachschaftsvertretung einzubringen (ich bin ja seit Start meines Studiums aktiver Fachschaftler – can you find me?), und habe bei dem Organisieren einiger Veranstaltungen mitgeholfen, und auch der Konferenz der Informatikfachschaften beigewohnt. Auch hab ich viel gebloggt (aber auch vieles davon noch nicht veröffentlicht!), mich um einige private Sachen kümmern müssen, und während der Prüfungsphase ist es dann natürlich immer alles sehr Eng.

Nun jedoch beginnt die Vorlesungsfreie Zeit. Das erste mal seit 6 Jahren, dass ich überhaupt richtig und vor allem so lange frei habe. Von quasi heute bis Mitte Oktober, wenn das nächste Semester anfängt. Quasi, weil ich noch für ein paar Klausuren lernen muss, die ich erst Anfang Oktober schreiben werde. Aber für die bleibt ja auch noch genug Zeit.

Nachdem ich mich jetzt von den letzten Wochen so langsam nach und nach erhole, ist erst einmal ein wenig Aufräumen angesagt, dann werden Pläne für die Semesterferien gemacht – denn an Aufgaben mangelt es bei weitem nicht. Ich habe nicht vergessen dass ich einige Blogeinträge versprochen habe. Ich habe noch eine Hand voll Euler Project Beiträge, die auch teilweise schon geschrieben sind – aber auch dort gilt es: Weitermachen! Gleiches gilt für die GCT Einträge, die ich versprochen habe. Daneben habe ich angefangen einige alte Texte aufzuarbeiten, die ebenfalls für den Blog interessant werden könnten. Überhaupt schreib ich grad wieder an 4 Artikeln, die relativ lang werden, aber durchaus (zumindest für mich) an Wichtigkeit besitzen. Dann ist da noch das Java Projekt, dass ich gerne noch ein wenig aufpolieren möchte (es gab zwar eine 1,0 dafür, aber ich bin noch nicht 100% zufrieden). Und wo wir schon dabei sind – für unseren Informatiker-Channel #infocau auf Freenode würde sich eine Webseite gut machen (ich dachte da an was Plone-Mäßiges – hat da jemand vielleicht schon Know-How und Empfehlungen? Bitte gerne in den Comments äußern!). Dann wäre da noch das Projekt “Privates”, bei dem ich ein wenig was auf die Reihe bekommen müsste. Und wenn das alles geschafft ist, hab ich noch den ASURO hier stehen, sowie diverse andere Elektrotechnik-Versuche, und ich möchte auch wieder in Smalltalk was machen. Außerdem steht hier noch ein Stapel Bücher der gelesen werden möchte. Daneben immernoch einige Freizeitbeschäftigungen, wie Kiel erkunden, in Kiel Geocachen gehen, am Strand liegen, Grillen, mit der Fähre fahren, etc. Und auf der Suche nach einem Ferienjob bin ich auch – immerhin brauche ich langsam wirklich dringend ein neues Notebook Netbook? (und ausgerechnet Heute hat Apple die neune MacBook Air ins Angebot aufgenommen). Und ich sollte wieder anfangen, regelmäßig Sport zu machen. Und dann waren da ja auch noch die Klausuren, für die ich lernen müsste…

Wenn ich mir die Liste so angucke, dann sind die 3 Monate dafür definitiv zu kurz. Aber bevor ich das alles mache erhole ich mich jetzt erst einmal noch eine Weile… in den nächsten Monaten dürft ihr dennoch wieder mit mehr Blogeinträgen rechnen, als dies in den letzten Monaten der Fall war 😉

Gute Vorsätze 2011


Ich kenne viele Menschen, die sich zu Neujahr keine guten Vorsätze mehr machen. Viel zu oft höre ich, dass man sie doch eh nicht einhalte, dass sie am nächsten Morgen wieder vergessen seien, etc.

Für mich jedoch gehört es irgendwie zu Silvester, es ist, wenn man so möchte eine Tradition – und zumindest aus Sicht der Zeitmanagement- und Produktivitätsgurus auch notwendig, um sein Leben in die gewünschten Bahnen zu lenken.

Das wichtige ist dabei, dass man seine Ziele smart formuliert, d.h. sie sind Spezifisch, Messbar, Akzeptierbar, Realisierbar und Terminierbar sein. Sprich, ein vage formuliertes Ziel, wie etwa “mal wieder mehr Sport machen” ist genau so wenig sinnvoll, wie ein Ziel, etwa “das Rauchen aufgeben”, dass man nicht erreichen möchte, also innerlich nicht akzeptiert. Wichtig ist auch, dass man sich keine ellenlange Liste macht!

Ein Beispiel für (hoffentlich) gute Vorsätze möchte ich anhand meiner Ziele für das Jahr 2011 geben 😉

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