Ach wär’ ich doch nur…


Als Anfang des Jahres bekannt wurde, dass das iPhone durchgehend Geodaten im Telefon per Zeitstempel speichert, damit Anwendungen darauf zugreifen können, die im Hintergrund laufen, und das diese ungünstiger weise auf dem Telefon gespeichert bleiben und bei einem Backup, das vor jeder Synchronisation mit iTunes angelegt wird, sogar auf dem Rechner übertragen wird, und damit ein Sicherheitsproblem entsteht – ja, da war das Geschrei mal wieder groß: iPhone User wurden groß und verallgemeinert beschimpft, die Panikmache in den Schlagzeilen war groß – “Apple weiß, wo Du bist” sprang mir z.B. am Kiosk von (ich glaube es war das Handelsblatt) Zeitschriften entgegen – ein Onlinebeispiel liefert Horrizont.net.

Continue reading

Advertisements

Datenschutz im Zeitalter von Web 2.0


Wer mich kennt, weiß dass ich ziemlich viele Ideale habe. Unter anderem ist der Datenschutz etwas, das ich für sehr wichtig halte. Dem gegenüber stehen alle Institutionen, Erfindungen und Dienstleistungen, die dem Datenschutz nicht folgen. Seit es das Internet gibt, nimmt der Datenschutz eine besonders wackelige Stellung ein – war man früher bieder und skeptisch, wenn es um die eigenen Daten, wie Telefonnummer, Wohnort, Arbeitsplatz, Gehalt oder den Abendplänen ging, so werden diese Daten heute an verschiedenen Stellen im Internet der gesamten Welt zur Verfügung gestellt – oft ohne tiefgehend nach zu denken, was ebenjene Daten in falschen Händen bedeuten können. Angenommen, das Internet wäre ein Mann der vor der Tür stünde und nach all diesen Daten fragte – wie viele Daten würdet ihr ihm geben?


(extra-3 zum Thema Datenschutz bei Passanten)

Der absolute Gegenpol wäre, komplett auf solche Dienste zu verzichten. Was bei der Payback-Karte beispielsweise relativ einfach geht, wird bei anderen Diensten, wie etwa facebook, StudiVZ, myspace oder Twitter immer schwieriger.

Ich persönlich bin jahrelang den Weg gegangen, habe mich StudiVZ längere Zeit ferngehalten, anderen Diensten wie facebook oder myspace habe ich mich komplett entsagt. Twitter und ganz neu Google+ habe ich aus persönlichem und beruflichem Interesse angeteste. Nun überdenke ich meinen Standpunkt, und möchte die Ergebnisse dieses Prozesses hier diskutieren.

Continue reading