CAU goes MOOC


Es ist geschehen! Ich bin immer noch ein wenig erstaunt dadrüber, aber jetzt – nur zwei Jahre nach dem drei Professoren in Stanford die Universitätswelt komplett aufgewühlt haben, indem sie jeweils einen MOOC gestartet haben (ich berichtete 😉 ), ein Jahr, nachdem Coursera sich auch für ausländische Universitäten geöffnet hat, und ein halbes Jahr, nachdem die Universitäten, die LMU München und die TU München mit ihren Vorlesungen die erste deutsche Vertretung auf dem MOOC-Markt bestritten, will nun auch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mitmischen.

Das Thema scheint sich in der Tat herumzusprechen wie ein Lauffeuer. Nachdem ich in meinen Bekanntenkreis scheinbar nur wenig Begeisterung wecken konnte (nur 3 Studenten, von denen ich weiß, dass sie regelmäßig und aktiv an Kursen teilgenommen haben), hab ich nach und nach von immer mehr Kommilitonen gehört, dass sie sich auch mal einen Kurs angeguckt haben, oder sogar richtig durchgearbeitet haben. MOOCs kommen an – und das nicht nur bei Informatikern!

Meine Freundin als Philosophie und Pädagogik-Studentin hat auch schon einige Kurse durchgearbeitet – natürlich geisteswissenschaftlicher Natur. Aber auch einen Programmierkurs, damit sie bei mir mitreden kann, wenn ich wieder zu viel in Technik-Blah-Blah abdrifte (was ich leider nur all zu oft tue). Mehr noch – scheinbar hat sie ihrer Freundin davon erzählt, die wiederum es meinen jetzigen Mitbewohner erzählt hatte, und der hat als Pädagogik-Student letztes Semester eine Bachelor-Arbeit über das Thema geschrieben. Auch meine Freundin wird demnächst an ihrer Uni im Masterstudium eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema MOOCs verfassen. Das Interesse an MOOCs ist also groß (und scheinbar studiere ich das Falsche – ich würde ja auch gerne was über MOOCs machen).

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Siebte Night of the Profs


Das letzte mal gab es Leute, die böse auf mich waren, weil ich nicht im Voraus erwähnt hatte, das ich dort hin wollte. Diesmal blogge ich also drüber, und schrei es damit in die Welt hinaus. Tja, und wer meinen Blog nicht liest, der ist dann selbst schuld.

Der Titel sagt es, es geht um die 7. “Night of the Profs” an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, und zwar in knapp einem Monat, nämlich am 16.11.2012, wie immer ab 18 Uhr, beim Christian-Albrechts-Platz 2, in Kiel; von Kennern auch einfach nur CAP-2 oder aber Audimax genannt. Keine Ahnung, was die Night of the Profs ist? Nun, auch das ist kein Problem, einfach hier weiter lesen 😉

Für alle, die der immer größer werdenden Fraktion angehören, die keine Texte größer 140 Zeichen mehr lesen können, und denen in solchen Situationen dann nur noch ein tl;dr entweicht, sei gesagt: auch hier wird in Kürze alles wichtige stehen.

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Ich bin ab jetzt angehender Physiker!


Klingt komisch. Ist aber so. Seit heute früh, zwischen 9 und 10 Uhr bin ich offiziell auch Physikstudent. Ja auch. Ich studiere quasi wie ein Zwei-Fach-Bachelor, nur dass ich zwei mal Ein-Fach-Bachelor werde, und damit mehr in der Tasche habe, als ein ein mal Zwei-Fach-Bachelor 😀

Warum? Weil ich es kann und weil ich tierisch Lust darauf habe. Weil es an unserer Universität echt tolle Professoren (mit gruseligsten Web-Presenzen 😀 ) im Bereich Physik gibt, die meine Lust darauf geweckt haben, und weil mir Astrophysik schon fast mehr Spaß macht, als die Informatik. Weil auch Physiker (neben Informatikern natürlich!) ganz dufte Kerle sind, und weil ich das Physikinstitut mit seinem ganz eigenen Charme mag. Natürlich werde ich Informatik nicht aufgeben, das ist mein Steckenpferd, das ist der Bereich in dem ich gut bin, und der mir in der Regel auch Spaß macht. Aber ich glaube ein wenig Abwechslung tut mir ganz gut, immerhin beschäftige ich mich jetzt schon seit meinem Abitur 2003, bzw. eher seit meinem Zivildienst 2004 fast ausschließlich mit Computern, IT, Informatik und IT-lern/Informatikern. Und wenn man sich dann im Wintersemester Donnerstags frühs um 6 Uhr aus dem Bett quält, nur wegen einer physikalischen Vorlesung, und einem die mehr Spaß macht, als alle restlichen Vorlesungen an dem Tag – tja, dann ist das vielleicht auch ein kleines bisschen ein Zeichen.

Hinzu kommt, dass es in meiner Situation echt doof wäre, dies nicht zu tun. Im kommenden Semester habe ich lediglich zwei Pflichtveranstaltungen in Informatik, die ich machen müsste. Genau so im darauf folgenden. Die restlichen Fächer habe ich schon vorgezogen, so dass ich auf 2 Semester gesehen Vorlesungen für den Umfang eines Semesters eingespart habe. Aber auch in der Physik sind ein drittel der Vorlesungen aus dem Bereich Informatik! Zum einen gibt es die typischen “Computer als technisches Hilfswerkzeug”-Vorlesungen, eine Einführung in Linux, das Arbeiten mit einem anständigen Editor der Shell, LaTeX, Gnuplot und GNU Octave, etc. (ganz ehrlich? Das ist zwar traurig, aber leider können die Physiker damit wahrscheinlich sehr viel besser mit Computersystemen (außerhalb von Windows und der Klicki-Bunti-IDE) umgehen als die meisten der Informatikstudenten 😡 ) – mein Zuhause! 🙂 Außerdem ist Informatik dort eines der zwei Wahlpflichtfächer (Chemie ist das andere, was mich auch sehr reizen würde), und wenn man als Physiker Informatik belegt, sitzt man in Vorlesungen mit Informatikern – Vorlesungen die ich schon hinter mich gebracht habe, und die ich daher nicht ein zweites mal belegen muss. Das zweite Drittel sind dann mathematische Vorlesungen! Auch hier gibt es in der theoretischen Mathematik starke Überschneidungen zur Mathematik der Informatik, die ja ausschließlich theoretischer Natur ist. Thematisch wird alles abgedeckt, was wir gemacht haben, es werden hier und da leicht andere Schwerpunkte und Akzente gesetzt. Eventuell lässt sich also auch dieser Bereich mit meinen Leistungen in der Informatik abdecken. Falls nicht, habe ich hier allerdings einige Vorteile. Die zweite Hälfte des zweiten Drittels ist dann angewandte Mathematik – die werde ich belegen müssen. Und das letzte drittel sind dann die Vorlesungen zur Physik – in den ersten 3 Semestern Grundlagenvorlesungen zu Themen die man schon aus der Schule kennt – dann wird’s hochspannend! Und dann habe ich wieder 4 Vorlesungen Astrophysik, die ich bis dann in der Informatik als Anwendungsfach gehört habe, und die ich eventuell auch in den Physik-Bachelor einbringen kann.

Wer gut zusammengerechnet hat sieht also, dass ich zumindest 50% des Physikstudiums quasi schon in der Tasche habe. Bleiben noch 1,5 Jahre. Wenn ich es also geschickt anstelle, und der Stundenplan es zulässt – und ich mich natürlich auch ein wenig mehr auf Studium fokussiere (was gut sein könnte) – dann könnte ich ein halbes Jahr nach Ende meines Informatikstudiums einen Bachelor in Physik haben. Ist das realistisch? Ich weiß es nicht – es könnte schwer werden, denn ich möchte, über die Pflichtsachen hinaus auch noch ein paar Sachen in Informatik belegen, weil es mich interessiert und ich da Spaß dran habe. Aber ich denke spätestens ein Jahr später sollte dann auch der Physik Bachelor geknackt sein. Und dann geht es weiter, Richtung Forschung im Bereich KI, hoffentlich mit Anwendungsbereich in der Astronomie/Astrophysik oder im Bereich Robotik – da wird sich dann das Physik-Grundwissen hoffentlich auch bezahlt machen 😉

MOOC Nachschlag: Stanford2Go


Und kaum das ich mir überlege, einen Beitrag über edX zu schreiben, kommt auch schon der nächste Nachtrag.

Gestern nacht erreichte mich eine Mail von John Mitchell, Professor an der Universität Stanford:

I’m writing to you because you’ve registered for online courses from Stanford in the past. I wanted to introduce you to two new ones.
Like the courses you’ve seen before, these free courses are taught by Stanford faculty, and include videos with embedded quizzes, standalone problem sets, and discussion forums. These two new courses are available on the new Stanford-built open source platform Class2Go.

Noch eine Plattform also? Langsam verliere ich tatsächlich den Überblick 😉
Dennoch ein interessantes Projekt, das erste, bei dem die Plattform tatsächlich auch als OpenSource Software auf GitHub zum Download zur Verfügung steht.
Zwei Kurse werden über diese Plattform, direkt von der Universität Stanford, als “Stanford Online” angeboten, die nicht über eine andere Plattform angeboten werden:

Weiterhin gab es in der Mail einen Link, der alle Kurse auflistet, die Stanford anbietet, und zwar über die unterschiedlichsten Plattformen. Und dabei ist mir dann eine weitere Plattform ins Auge gefallen. So gibt es wohl auch seit diesem Jahr eine weitere Plattform von Stanford (somit dann die Dritte, wenn man Coursera noch mit zu Stanford zählt – zumindest von Stanford ausgegangen ist sie ja1): Venture Lab bietet Online Kurse, die allerdings ist die Zielgruppe Menschen, die ein Start-up gründen möchten. So sind die angebotenen Themen:

Das Besondere ist, dass man neben den Vorlesungen in internationalen Teams arbeiten muss, bzw. soll, und dass in diesem Umfeld durchaus dann auch Ideen entstehen und entwickelt werden können, die zu einer Unternehmungsgründung führen können. Eine Liste an Projekten, die während des Kurses “Entrepreneurship” erarbeitet wurden, findet man hier.


1 Da mich der Hinweis erreicht hat, dass doch auch Udacity von Stanford aus ausgegangen ist: ja das stimmt. Aber vielleicht habe ich mich an dieser Stelle ein wenig unklar ausgedrückt. Udacity ist eine Plattform die sich von jeder konventionellen Universität losgesagt hat. Bei Coursera ist das nicht der Fall, hier gibt es noch Bande zur Stanford University, auch wenn natürlich auch Coursera größtenteils unabhängig ist (und sei es nur in der Form dass Andrew Ng und Daphne Koller beide noch Professoren an der Stanford University sind). Daher würde ich diese Plattform noch zu den Plattformen von Stanford zählen (zumal sie auch in einem anderen Link als Plattform für Stanford-Kurse gelistet wird) – mit Venture Lab und Class2Go wäre Coursera damit eine dritte Plattform, die Stanford angerechnet werden kann; Udacity jedoch steht sicherlich nicht mehr in Verbindung mit der Stanford University.

edX startet durch & SaaS geht in die 4. Runde


Wie der Titel schon impliziert, bietet nun auch die dritte Online-Vorlesungsplattform edX die ersten Vorlesungen an. Wie schon berichtet, ist edX die jüngste der drei Plattformen; Udacity startete schon im Februar diesen Jahres als eigenständiges Unternehmen, und bietet mittlerweile 14 Vorlesungen. Coursera wiederum ist ein Zusammenschluss mehrerer Universitäten, und ist seit seiner Gründung im März mit  6 Kursen förmlich explodiert: mittlerweile sind es 36 Universitäten, darunter auch die ersten Universitäten außerhalb der USA. Kanada, England, Jerusalem, Indien, Hong Kong und die Schweiz stellen zusammen mit den vielen amerikanischen Universitäten mittlerweile 195 Vorlesungen (stand 22. September; allein im letzten Monat sind etwa 85 Kurse dazu gekommen, was in etwa 2,5 Kurse täglich bedeutet), die völlig kostenlos, online besucht werden können.

Längst kann dieser Trend zumindest in den USA von den anderen Universitäten nicht mehr ignoriert werden; Professoren wünschen sich ihren Lehrauftrag auszuweiten, und wollen anstatt 20-200 Studenten lieber mehrere 10.000 Studenten auf ein mal für ihren Forschungsbereich begeistern (auch das ist anders als in Deutschland, wo Professoren eher selbst forschen wollen und das Lehren oft als lästige Nebensache lustlos abhandeln). Universitäten wiederum sehen zwar das Problem, dass ihnen Studiengebühren entgehen könnten; daher stellt keine Universität einen offiziellen Schein aus. Allerdings gibt es von den Professoren ein signiertes Zertifikat, ein sogenanntes “Statement of Achievement”, dass auflistet, wie man sich im Kurs geschlagen hat. Andererseits möchten sich die Universitäten auch die positive PR natürlich nicht entgehen lassen und Bangen natürlich um die eigene Position auf dem Lehrmarkt – keiner möchte zurückbleiben! So hat der erste Stanford-Kurs, AI-Class, schon mit der ersten Ankündigungs-E-Mail in der Presse für internationales Aufsehen gesorgt; mehrere 100.000 Menschen weltweit haben sich für den Kurs angemeldet; 160.000 haben ihn zu Ende gebracht. Ich selbst habe von dem Kurs über das IT-Nachrichtenportal Golem von dem Kurs erfahren und konnte sofort in meinem direkten Freundeskreis 5 Leute dafür begeistern.

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Coursera am Explodieren & Coursera-Gruppe in Kiel


Ich habe ja vor einigen Wochen u.A. auch von Coursera geschrieben, unter dem reißerischen Titel “The Future of Studying“. Um meine Vermutung, warum es sich bei Online-Vorlesungen um eine zukunftsprägende Änderung handeln könnte, zu untermauern habe ich auch dargestellt, wie rasend schnell sich dieser Zweig in den letzten wenigen Monaten entwickelt hatte.

Heute gab es einen Newsletter, der an alle angemeldeten “Courerians” geschickt wurde, und in der es hieß:

We are THRILLED to announce that 12 universities — including three international institutions — will be joining Princeton University, Stanford University, University of Michigan, and University of Pennsylvania in offering classes on Coursera.

Damit steigt natürlich auch das Kursangebot drastisch an, 111 Kurse werden aktuell angekündigt, viele davon mit festem Starttermin, aus 13 verschiedenen Kategorien/Fachbereichen! Mittlerweile sollte wirklich jeder etwas finden (schaut doch einfach selbst!). Mit den internationalen Hochschulen kommen nun neben Englisch auch eine weitere Sprache ins Spiel – leider ist (natürlich) keine deutsche Hochschule dabei; es handelt sich um die University of Toronto (Toronto, Kanada), die University of Edinburgh (Edinburgh, Schottland) und die École Polytechnique Fédérale de Lausanne (Lausanne, Schweiz), welche nun auch französischsprachige Vorlesungen (etwa Introduction à la Programmation Objet).

Weitere Zahlen aus der Mail sind etwa 700.000 Studenten aus 190 Ländern, die schon Kurse besucht haben, und 1,6 Millionen Einschreibungen für neue Kurse. Und natürlich einige Worte des Dankes an alle, die schon an Coursera teilnehmen, mitwirken und Werbung dafür machen. Wobei ich finde, dass der Dank ganz eindeutig den Professorinnen und Professoren gebührt, die es möglich machen an das jeder kostenlos an qualitativ hochwertigen Vorlesungen teilnehmen kann.

Die Zahlen, das Wachstum und auch das öffnen für Universitäten außerhalb der Vereinigten Staaten zeigen jedenfalls, dass das Thema weiter im Kommen ist. Ich hoffe, das auch bald Deutsche Universitäten diesen Trend folgen – in Europa angekommen ist er ja schon. Und während ich darauf warte, gehe ich gerade die Liste aller 111 Kurse durch, gucke mir, wo vorhanden die Einführungsvideos an, und gucke ob mich das Thema interessiert, oder nicht… und schließe dabei mit dem Gedanken ab, das ich noch ein Leben hätte… denn 17 Kurse stehen schon in meiner “Will ich besuchen”-Liste… und leider bin ich noch lange nicht durch… 2/3 der Liste habe ich noch vor mir…

Wer jetzt ebenfalls interessiert ist: Mit meinem Kommilitonen nexx, mit dem ich auch schon meine ersten Kurse bestritten habe, und der schon eine Kieler Meetup-Grupppe im offiziellen Coursera-Channel von Meetup gestartet, und heute dann auch einen Channel bei freenode gestartet, #coursera-kiel.

Über den Channel-Namen haben wir lange diskutiert, und das nicht nur wegen Freenodes eigenartiger Namenskonvention… wir möchten gerne zum Ausdruck bringen, dass wir eine Kieler Gruppe sind; das soll aber in keinem Fall heißen, dass Nicht-Kieler nicht ebenfalls bei uns willkommen wären, im Gegenteil: Wir möchten uns sehr gerne mit weiteren “Courserians” aus Deutschland kurzschließen, uns gegenseitig helfen, und bei den Kursen motivieren, und dazu spielt es prinzipiell keine Rolle, wo aus Deutschland (oder auch dem Ausland!) ihr kommt, solange ihr Interesse habt, euch auf deutsch darüber zu unterhalten. Allerdings sollte der lokale Aspekt auch nicht ganz unter den Tisch fallen – wir würden gerne mit diesem Channel eine Art User-Group ins Leben rufen wollen (wenn denn genug Menschen mitmachen), die sich für die Kurse, die es bei Coursera so gibt, auch mal gemeinsam treffen kann, sei es um Hausaufgaben zu machen, weiterführende Aspekte zu besprechen, oder zum gemeinsamen Vorlesungsvideos schauen. Wer also ebenfalls an Coursera interessiert ist, egal woher, insbesondere aber aus der Kieler Umgebung, sollte gerne mal bei uns im Freenode vorbei schauen 😉

Das Leid von Informatik-, Mathematik- und Physikstudenten in der digitalen Welt hat ein Ende!


Mal wieder einen reißerischen Titel für einen Blogeintrag wählen: check! 😉

Nein, im Ernst. Kennt ihr das nicht? Man sitzt zu Hause am Schreibtisch, und aus dem Nichts springt einem eine wilde mathematische Formel an, und verwendet den Angriff “Verwirrung” der super effektiv ist? Also eine Formel, die man einfach nicht verstehen möchte und dann denkt sich: Mensch, frag ich doch mal schnell wen. Im 21. Jahrhundert heißt das: Schmeiß den Rechner an, guck über IRC, Jabber, Facebook, etc. ob irgendjemand online ist, und falls ja… ja, verdammt! Dann sitzt man dort, und stottert sich einen ab mit:

…und wenn ß| mit Index vars(phi) = ß’| mit Index vars(phi) [[phi]] index ß = [[phi]] index ß’

So, oder so ähnlich spielt es sich dann ab. Wenn ich Glück habe, kann mein gegenüber \LaTeX, und dann versuch ich das in \TeX-Schreibweise, wobei auch das nicht immer unbedingt schön aussieht. Bei einfachen Formeln eventuell leicht machbar kann da bei dem obigen Beispiel auch schon mal so etwas bei herauskommen:

\left. \beta \right|_{vars(\varphi)} = \left. \beta’ \right|_{vars(\varphi)} \Leftrightarrow [\![\varphi]\!]_{\beta} = [\![\varphi]\!]_{\beta’}

Trägt also manchmal auch nicht unbedingt zur Kommunikationsvereinfachung bei. Außerdem muss ich leider feststellen (auch wenn es bei uns z.B. Bestandteil des Informatik-Vorkurses war, und es spätestens nächstes Semester in einigen Seminaren sogar gefordert ist! Viel Spaß an alle, die sich dem bisher verweigert haben – ich werde sicherlich keine \LaTeX-Nachhilfen geben :P), dass nur die allerwenigstens auch wirklich \LaTeX beherrschen.

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