Schon wieder Medienrummel um Nichts und das Internet ist an allem Schuld.


Ganz Deutschland empört sich, in den Medien gibt es seit Tagen kein anderes Thema mehr – auf den Social Media Kanälen nur ein Gesicht, welches damit als Sinnbild für folgendes Wort geprägt wird: Datenklau! Ein massiver eingriff in unsere Privatsphäre wie er schlimmer nicht mehr sein könnte.

Wurde etwa Merkels Handy ein weiteres mal abgehört? Ist bei der Bevölkerung endlich angekommen, dass bei der NSA massenweise private Daten abgegriffen werden? Das Mitarbeiter der NSA schon von einer Tradition sprechen, wenn sie massenweise und routinemäßig Nacktbilder von scheinbar jedem von uns austauschen – Bilder die zum teil ohne unser mitwissen gemacht werden, weil die NSA mittel und Wege hat, unsere Webcams an Handys, Rechnern (und neuerdings Fernsehern) abzugreifen?

Nein. Das Gesicht ist das von Jennifer Lawrence (warum übrigens ausgerechnet sie, bei allen Artikeln die es irgendwo im Internet zu diesem Thema gibt?! Spiegel geht soweit und listet jeden Artikel zum Thema Promibilderklau – ob nun Jennifer Lawrence drin vorkommt oder nicht – unter die „Themenseite” Jennifer Lawrence) und es geht um eine Handvoll naiver Promis, die aus einem Selbstdarstellungsdrang heraus Unterwäsche-Pose-Fotos und Nacktbilder gemacht haben, diese dann in „die Cloud“ [tm] geladen haben, und sich nun darüber empören, das jemand es geschafft hat die Passwort für den Cloudzugang in wenigen Versuchen zu erraten… Und das bietet nun soviel Gesprächsstoff, das man sich diesem Thema nicht entziehen kann, selbst wenn es einen (wie mich) nicht wirklich interessiert… ERNSTHAFT, LEUTE?!

Ich meine, es ist ja schon schön und gut, dass Jennifer Lawrence nach dieser Geschichte verstanden hat, was Privatsphäre eigentlich bedeutet – und ja, vielleicht liest der ein oder andere das jetzt und denkt sich „Mensch die hat recht, und ich sollte über meine eigene jetzt auch mal nachdenken“.

Insgesamt allerdings muss man sich schon fragen, in welcher Welt wir heute eigentlich leben. Denn gerade als jemand der prominent ist, also eine Person, an der die Öffentlichkeit ein gesteigertes Interesse hat, in einer Welt in der Paparazzi keine Mühen zu groß sind (etwa der Paparazzo der wegen eines Justin Bieber Foto gestorben ist), in denen Stars von Paparazzi sogar überfallen werden (bspw. Reese Witherspoon oder Scarlett Johannson) und in  sogar über Leichen gegangen wird, wenn man sich an den Fall Diana Frances Spencer zurück erinnern möchte – in einer solchen Welt passe ich als Promi doch besonders auf meine diskreditierenden Bilder auf und lade diese nicht gedankenlos in die Could?

Das heißt nicht, dass eine Welt in der es Paparazzi gibt, gut sei. Aber machen wir uns doch nichts vor, wir leben nunmal auch nicht in einer guten Welt in der jeder Mensch nach besten Gewissen und immerzu zum Wohle der Allgemeinheit handelt; das erwartet auch keiner – solche Menschen sind ausnahmen und so selten, dass wir eigentlich von jedem Menschen, dem wir begegnen und den wir nicht kennen, erstmal vorsichtig sind.

Und im Internet? Tja, man möchte meinen, dass im 21. Jahrhundert die Menschen verstanden hätten, dass das Internet nunmal kein sicherer Ort ist; egal wo im Internet – Internet bedeutet Öffentlichkeit. Eine Öffentlichkeit die umso schlimmer ist, da man sie nicht wirklich bemerkt, in der man nie mit 100%iger Sicherheit sagen kann, wer gerade mein Gegenüber ist; in der auch Kriminalität und all das Schlechte, was wir aus der Welt kennen einzug gefunden hat – und in der Verbrechen größtenteils nicht einmal auffallen. Das sollte doch spätestens post-Snowden klar sein? Wie Ironisch ist es, dass ausgerechnet jetzt auch noch ein Film namens „Sex Tape“ in den Kinos anläuft, eine Komödie in der es darum geht dass ein Sexvideo von Cameron Diaz und Jason Segel aus versehen in der Cloud landet und damit den Kreis der Privatsphäre verlässt.

Trotzdem zerreißen sich die Menschen nun überall den Mund – die wichtigste Frage nämlich ist doch diejenige: Wer hat jetzt schuld? Die Promis sind natürlich die armen Opfer das ist doch klar! (oder etwa nicht? Wer anderes behauptet, wird in vielen Fällen von der Meute geradezu zerrissen). Deswegen zeigt man sich auch solidarisch mit den Promis – wer mitmachen möchte, nutzt den Hashtag #ifmyiPhonegothacked und postet peinliche oder halbnackt posende Fotos von sich, damit die Promis sich besser fühlen mögen, dass man sie zum teil komplett nackt gesehen hat. Viele veräppeln dies natürlich auch, in dem sie z.B. “nacktes” Fleisch (z.B. Rindersteaks) oder Katzenfotos, etc. posten (aber das soll hier nicht wirklich Thema sein).

Im Hashtag steht es übrigens schon – das nächste Opfer einer Hetzjagd nach dem Schuldigen. Apple! Klar, wer auch sonst. Wenn sich ein Hacker bei Apple einhacken kann, dann war es mit sicherheit Apples schuld, dass diese Privatsphäre nicht geschützt wurde. Und schon kursiert das Gerücht und behauptet, eine Sicherheitslücke in der „Finde mein iPhone“-Funktion wäre schuld; noch bevor überhaupt klar war, dass die Fotos tatsächlich auch alle ausschließlich aus der iCloud stammen. Apple wiederum kontert nach über 40 Stunden Systemanalyse damit, 1. keine Schwachstellen gefunden zu haben, die ausgenutzt worden wären und 2. anhand der Logdateien ganz eindeutig belegen zu können, dass die Angreifer es allein dadurch geschafft haben, sich nach mehrmaligen Loginversuchen mit richtigem Passwort anzumelden – ein Zeichen dafür, dass das Passwort also zu erraten gewesen ist; vielleicht weil es der Name einer Rolle war, das Geburtstag, oder ähnliches.

Sind dann doch die Promis schuld? Gott bewahre.

Ganz findige Menschen finden daher nun, die Männer seien schuld. Jawoll! Insbesondere dann, wenn man eine Teilschuld auch bei den Opfern selbst sieht. Frauenfeindlich sei man dann. Denn Nacktbilder eines Mannes sind nunmal einfach nur Nacktbilder die niemanden interessieren, während Nacktbilder einer Frau sie angreifbar machen. Deswegen hätte kein Mann das Recht, überhaupt nur über dieses Thema zu reden.

Das jedenfalls bringt der Spiegel! Das hat das Fass dann bei mir doch ein bisschen zum überlaufen gebracht und so äußere ich mich nun doch dazu, auch wenn mich das Thema wirklich nur sehr peripher tangiert. Aber die Diskussionen darum sind ja doch schon teilweise zum “Haare zu Berge”-stehend.

Und dann ist da ja auch noch die Bild – die hat den bisher besten Schuldigen gefunden, weswegen ich das nicht unerwähnt lassen möchte: Das Internet!

Bevor jetzt aber jemand denkt „Mensch der ist auch so einer“, also einer von denen die finden, die Promies hätten es verdient: Nein. Natürlich haben diese nicht selbst schuld und nichts anderes verdient. Im Gegenteil, zwei der betroffenen Namen sagen sogar mir etwas und von beiden habe ich schon einige Filme gesehen die ich toll finde, und fühle daher mit. Zu sagen, sie hätten nichts anderes verdient ist eben nunmal so, wie als wenn man sagt „Selbst schuld wenn Du vergewaltigt wirst“ und das ist eine recht widerwärtige Haltung. Aber ich würde die Schuld nun auch nicht bei Apple, der Gesellschaft oder gar den „bärtigen 30-jährigen Männern in der U-Bahn“ suchen, wie Spiegel sie so schön als Karikatur für alle Männer verteufelt. Täter ist ganz klar der Erbeuter der Bilder. Punkt. Wenn man sich aber trotzdem dazu hinreißen lässt, und weitere Schuldige als sogenannte Mitschuldige wo anders sucht, wahrscheinlich um dadurch irgendwelche Schadensansprüche geltend machen zu wollen – etwa bei Apple, bei denen man eine Sicherheitslücke vermutet – dann muss man sich im Gegenzug nunmal auch gefallen lassen, dass dieser Spielball zurück geworfen wird.

Vielleicht macht es dieses Gleichnis deutlich: Wenn ich mein Auto in einem Parkhaus nicht abschließe und den Zündschlüssel stecken lasse – meint ihr, ich hätte Anspruch gegenüber einer Versicherung auf Schadensersatz? Oder gegenüber dem Parkhausbetreiber? Nein. Das Stichwort heißt hier nämlich „(grob) Fahrlässig“. Versicherungen weigern sich sogar bei Hauseinbrüchen zu zahlen, wenn nicht abgeschlossen, oder der Schlüssel nur ein mal herum gedreht wird – selbst wenn dafür das Schloss trotzdem aufgebrochen wird. Auch hier trägt der Geschädigte eine Mitschuld, da er nicht zur anständigen Sicherung beigetragen hat und hat daher keine Schadensansprüche – auch wenn der Täter natürlich weiterhin der Einbrecher ist. Den Schuldigen dann bei Apple zu suchen ist so, als wenn ich den Schuldigen beim Schlosshersteller suche, aber die Tür eben nicht abgesperrt habe.

Und so leid es mir tut, jemand der im 21. Jahrhundert ein Passwort benutzt, das man mit wenigen Versuchen erraten kann, ist nunmal grob fahrlässig, denn wir haben das Internet  nicht seit gestern und auch Internetkriminalität ist kein Phänomen weniger Jahre – die Gründung des Chaos Computer Clubs liegt über 30 Jahre zurück und seit dieser Zeit wird ununterbrochen von mehreren Institutionen darauf hingewiesen, wie ein sicherer Umgang mit dem Internet auszusehen hat; und das hat nun in den letzten Jahren auch endlich vermehrt Gehör in den allgemeinen Medien gefunden! Das heißt nicht, das Frauen dumm sind, das heißt nicht, dass sie es verdient hätten, das heißt auch nicht, das dem Täter keine Schuld trifft. Aber wenn ich nach einem Mitschuldigen suche, dann bin das eben ich selbst, wenn ich mein Nacktfoto mit einem Passwort „pygospa“ oder meinem Geburtstag sichere; jeder der mir eins auswischen möchte, wird doch das als erstes ausprobieren!

Und das Recht, so etwas dann auch öffentlich diskutieren zu dürfen – das werde ich mir nicht nehmen lassen, weder als Mann noch als Frau, weder wenn Männer noch Frauen betroffen sind. Mit (Anti)-Feminismus hat dieser Thema nämlich absolut nichts zu tun – sondern ganz offensichtlich damit, dass unsere Gesellschaft in überaus großen Teilen immer noch nicht den Umgang mit Technik verstanden hat. Ja, Gesellschaft. Ja auch Männer. Z.B. dieser jener, der in der Diskussion zum Thema meint:

Wenn man Kunde bei einem Unternehmen ist, dass einem Sicherheit gewähren soll, ist es nicht die eigene Schuld sondern die Schuld des Hacker und die Schuld des Unternehmens.

Oder aber der hier mit:

Jeder hat das Recht auf Privatsphäre und dieses wird gebrochen wenn sich andere in den eigenen Rechner hacken und es ist nicht ok, wenn Fremde das dann ins Internet stellen

Natürlich hat er recht, was die Privatsphäre anbelangt. Allerdings, und hier fängt die Medieninkompetenz der Gesellschaft an: Meine Privatsphäre endet, sobald ich meine Sachen aus meinen vier Wänden trage – die “Cloud” ist nur ein fancypens-Ausdruck für “Server” und die stehen bekanntlich im großen, weltweiten und öffentlichem Internet. Das sind Geräte, über die ich absolut keine Hoheitsgewalt habe, zu denen Menschen zugang haben, die ich noch nie gesehen habe; die können all das was ich auf dem Server treibe, sehen! Wenn ich ein Schließfach bei der Bank habe, weiß ich, dass dort niemand außer mir Zugriff hat, weil ich einen der zwei notwendigen Schlüssel bei mir habe; ich behalte die Hoheit über den Inhalt. Ich weiß aber auch, wer den zweiten Schlüssel hat, und habe mich versichert, dass ich diesen Menschen/dieser Institution traue.

Aber im Internet? Nun, da gebe ich meine Daten auf gut Glück ab, sobald sie meinen eckigen Kasten verlassen. Warum das so ist, finde ich mittlerweile unglaublich müßig zu diskutieren, auch ich habe das zum Ermüden mehrfach getan. Wenn man hier ständig auf taube Ohren stößt, dann hat man leider auch irgendwann kein Mitleid mehr mit Leuten, die denken, dass es doch so wäre… Googelt doch einfach mal ein wenig 😉

Einer meint:

Meint ihr die betroffenen Personen haben den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als sich mit Sicherheitslücken von einem Cloudservice zu beschäftigen?

Und auch damit hat er sicherlich nicht unrecht. Aber wenn ich die Zeit nicht habe, mich über die Sicherung meiner privaten Daten auf anderen Systemen zu beschäftigen, dann sollte ich sie dort auch nicht ablegen, oder? Wenn ich mir einen Tresor für meine persönlichen Unterlagen zulege, mache ich mich doch auch vorher schlau und sage nicht, dass der Tresorhersteller schuld ist, wenn dieser nur eine bestimmte Sicherheit gewähren kann und mir deswegen am Ende mein Tresor geknackt wird; denn wenn ich einen Tresor kaufe, wird von mir auch erwartet, dass ich mich vorher schlau mache, mich mit dem Thema beschäftige, und/oder Fachpersonal frage, bishin zum Einkauf des nötigen Wissens. In anderen Bereichen finden wir das völlig normal.

Das Problem ist letztendlich also klar wo anders zu suchen – nämlich bei den Menschen, die Technik einfach völlig unbedarft verwenden, ohne drüber nachzudenken. Solange nichts passiert, ist man glücklich, will sich aber auch nie nur mit den simpelsten Sachen beschäftigen (sichere Passwörter, der Frage nach Sicherung meiner Daten, etc.). Ich gehöre zu den Menschen, die früher öfters mal ausgelacht wurden, weil meine Passwörter 10 Zeichen lang sind, und ich sie auch unbedarft nennen kann, da sich kaum einer die 10 völlig wirr zusammengewürfelten Zeichen merken könnte. Oder weil ich immer erst kritisch die AGBs eines Dienstes lese, bevor ich ihn nutze. Oder weil ich Anleitungen lese und bei Unverständnis auch oft mal vorher Googele, bevor ich meine Daten einem Dienst anvertraue. Und wenn ich dann erzähle, dass ich kein Dropbox habe, dafür aber wuala nutze, wird das als Nerdkram abgetan und als Weltfremd, weil das nutzt ja keiner. Klar, aber das ist auch Wurst, denn auf wuala sind meine Daten verschlüsselt, da kann die auch niemand abgreifen – nicht einmal befugte. Bei Dropbox schon. Interessiert nur trotzdem keinen; auch nach Snowden bleibt Dropbox Hostingliebling Nr. 1, und Facebook Social Plattform Nr. 1, nutzen alle weiter Whatsapp und Co. – betreiben aber Apple-Bashing, weil das gerade in ist.

Letztendlich tue ich nur das, wofür damals Menschen in Revolutionen gestorben sind – für Unabhängigkeit einstehen. Und um das tun zu können, muss man etwas tun, was einer meiner Lieblingsphilosophen vor nun schon fast 300 Jahren von uns gefordert hat:

Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bemühen!

Würden das viel mehr Menschen tun, dann wäre es sicherlich auch nicht zu diesem Promi-Leak gekommen.

Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Außer natürlich noch dieses: Lasst euch nicht von den Medien und diesem Hype verarschen! 10 Leuten wurden jeweils im Schnitt 10 Bilder gestohlen, die meisten davon sind nach Hörensagen sogar relativ harmlos (sprich Unterwäschefotos). Eigentlich nicht der Rede wert. Und trotzdem ist es bei Spiegel, Bild und Konsorten jetzt schon täglich Schlagzeile und sorgt bei Twitter, Facebook und Co. für ellenlange Diskussionen. Hier wird ganz klar ein Thema medial aufgeputscht um möglichst viele Klicks zu Erzeugen und möglichst lange drüber berichten und diskutieren zu können.

Niemand tut den Promis damit einen Gefallen – im Gegenteil. Wenn man sich 10 Minuten lang durch Spiegel Online und Konsorten durchblickt, weiß man eigentlich alles was man tun muss um entsprechende Bilder zu finden. Und manch ein Shit-Storm der Promis zum Teil dazu veranlasst hat, sich aus dem Internet zurück zu ziehen(!) wurde auch erst dadurch ermöglicht, das unsere Boulevardmedien einen so drastischen Rummel um die Geschichte machen.

Besonders schön finde ich dabei die ganzen Seiten, die auf der einen Seite davon berichten und dabei nicht auslassen wie betroffen einige Stars sind, auf der anderen Seite dann aber Fotostrecken mit sparsam ausgepixelten Bildern bereit stellen…

Am Unglaublichsten allerdings finde ich die Anmaßung, man zeige sich solidarisch, indem man peinliche oder Nacktfotos von sich hochlädt. Im Gegensatz zu der Ice Bucket Challenge ist das nun wirklich sinnlos und bescheuert, denn erstens ist ein freiwillig hochgeladenes Bild alles andere als mit dem Vergleichbar was den Promis an seelischen/psychischen Schaden entstanden ist, und zweitens beteiligt ihr euch damit nur noch weiter an diesem Hype und Medienrummel und damit indirekt an der Hatz. Schließen möchte ich daher mit folgender Southpark Folge, die ich allen nur wärmstens ans Herz legen kann:

http://www.southpark.de/clips/164619/britney-wache

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