Was ist Deine Lieblingsserie?


Webmaster Friday Logo by Ralf (bohncore.de)

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Webmaster Friday is a continuous blog carnival initiated by Martin, author of tagSeoBlog in June 2009. Every Friday a new topic is released on the website webasterfriday.de, as motivational help for bloggers to have a topic to blog about, as well as to collect thoughts from different blogger to a certain question and to give bloggers a platform on which they can actually reach more visitors with their blogs.

The topic is announced on Thursdays at 5 o’clock, p.m. (UTC+1) via Twitter. Just follow @webmasterfriday to get the next topic. There are no charges, no requirements to fulfill and no restrictions. If you want to join, just read the Mitmachen-section of the website.

As there are no other rules I’ll decide according to the topic whether to answer in English or in German (visible to you by the language of the entry heading as well as the category), but as it is a German blog carnival most entries will probably end up being German. Here you’ll find my previous entries on this series.


KW04: Was ist Deine Lieblingsserie?

Es ist leider schon eine weile her, dass mein letzter Beitrag zum Blog Parade Webmaster Friday erschienen ist, was vor allen an Klausuren, Umzügen, Einstellen auf neues Leben und Internetmangel lag. Ein Thema zu dem ich aber beim besten Willen nicht schweigen kann, sind wohl Serien. Das ist das Thema des dieswöchigen Webmaster Friday, zu dem es ein paar Fragen zu beantworten gilt.

Vorweg muss ich gestehen, dass ich lange Zeit gar kein großer Serienfan war. Serien gucken bedeutete in meiner Jugend, feste Fernsehzeiten einzuhalten. Und das ging bei mir schlecht, bei Schule, 5 mal die Woche Schwimmtraining, Linux User Group-Treffen, CTA-Ausbildung, etc. Auch konnte ich den Serien von damals nicht viel abgewinnen und muss gestehen, dass ich es schwer fand, Leute zu verstehen, die wirklich intensiv Serien verfolgt haben. Zwar hatte ich ein paar Serien, die ich schon gerne mal geguckt habe, wenn sie lief – die ein oder andere Kinderserie, oder nicht-kontinuierliche Serien, wie Alf, Full House, Wer ist hier der Boss, Der Prinz von Bel-Air, Knight Rider, King of Queens oder Star Trek. Aber das, wie gesagt, sehr sporadisch, und je nachdem, was gerade im Fernsehn lief.

Mit dem Serienfieber wurde ich 2008 angesteckt. Zurück von Gran Canaria hatte ich von meinem dortigen Mitbewohner die Serie Friends mit nach Hause gegeen bekommen, von der mich einer meiner damaligen besten Freunde schon zu Schulzeiten immer zu überreden wollte – zu der Zeit fand ich sie doof. 2008 aber lies ich mich darauf ein: Sie lief auf Englisch, was bei mir vor Gran Canaria ziemlich eingerostet war, und was ich nach Gran Canaria durch ursprünglich Filme aufgefrischt halten wollte. Als Hintergrundbeschallung sollte es laufen, wurde aber zum Ende der ersten Staffel hin doch so interessant für mich, dass es immer mehr zur Vordergrundbetätigung wurde. Meine Freundin, die zu der Zeit noch nicht mit mir zusammen wohnte, fing an sich sorgen um mich zu machen. Sie argumentierte, wie ich es damals tat – und ich sah mich schon genau so reden, wie jene Serien-Fans, mit denen ich ursprünglich dachte, nichts gemeinsam zu haben. Mit Friends begann mein Einstieg in die wunderbare Welt der Serien…

Das ich zum Serienfan wurde, liegt sicherlich daran, dass ich es nicht über das Fernsehn tat. Ich besitze seit 2006 auch keinen Fernseher mehr, und bin froh drum. Nicht nur, das immer mehr Schund lief, den ich garnicht sehen wollte. Fernsehen diktiert einem – als Serienfan – einen Tagesplan, den ich mich nie hätte unterordnen können und mit dem es somit auch unmöglich geworden wäre, dass ich kontinuierliche Serien hätte gucken können. Ich bin aber auch kein Freund von YouTube, oder anderen Streaming-Diensten. Wenn es geht, kaufe ich mir Serien auf DVD oder leihe sie mir aus Videotheken. Oft bekomme ich Serien allerdings auch als Mitschnitte aus dem amerikanischen Fernsehen. Mein Geschmack ist dabei sehr breit gefächert. Ich mag vor allem Serien mit einer kontinuierlichen Geschichte; bei Komödien tue ich mich mit meinen doch sonderbaren Humor ein wenig schwer – meine Hauptkategorie ist, glaube ich, Drama (auch wenn ich insgesamt eher Fantasy-Fan bin – aber in dem Bereich gibt es leider wenig gute Serien). 2008 fing ich auch mit dem Bloggen an, und irgendwie ging das mit dem Bloggen und Serien gucken Hand in Hand, auch wenn ich sehr viel weniger über Serien gebloggt habe, als ich gerne hätte. Das liegt aber generell daran, dass ich über viel mehr schreiben wollen würde, als mir möglich ist; oft treten gerade Serien daher sehr viel kürzer. Leider. Dennoch habe ich einen Medienblog ausgelagert, auf dem sich Blogeinträge über Serien zu Hause fühlen (und in dem gerade aktuell wieder ein Serien-Blogeintrag seit einigen Wochen in der Pipeline steht).

Über Serien auf dem Laufenden halte ich mich über mehrere Kanäle. Zum einen sind da Freunde, die mir öfters mal was empfehlen. Das landet dann auf einer Liste, die immer länger wird, und die ich hoffe, bis zu meinem Lebensende doch noch abgearbeitet zu bekommen 😉 Wird mir etwas mehrfach empfohlen, wandert es weiter nach oben. Daneben gucke ich mir auch Trends im Internet an, etwa auf Trakt, welches eine wunderbare Seite ist, wenn man seine geguckten Serien festhalten und verwalten möchte. Einschlägige Seiten, etwa Serienjunkies oder Moviepilot werden auch gerne angesurft. Und dann sind da noch der ein oder andere Blog, den ich folge, sowie Beiträge von Freunden auf Facebook, Twitter oder Google+. All das gibt ein gutes Informationsgeflecht und deshalb fühle ich mich doch gut auf dem Laufenden, was Serien anbelangt.

Ich würde insgesamt schon sagen, dass ich ein deutlicher Serien-Fan bin. Aber lassen wir doch einfach die Zahlen für sich sprechen. Seit 2008 habe ich festgehalten, was ich so geguckt habe, und ich habe mich dabei primär auf Sachen beschränkt, die ich seit 2008 geguckt habe. Es gibt nur wenige Serien, die ich vorher in Gänze gesehen habe, und die ich in dieser Auflistung mitgeführt habe. Nach Trakt habe ich demnach größtenteils seit 2008 schon 66 Serien angefangen. Dies umfasst knapp 5 500 Folgen. Bei 47 Serien beträgt der “Fortschritt” 100%, d.h. entweder die Serie ist beendet und ich habe alle Folgen geschaut, oder aber sie läuft noch und ich habe alle bisher ausgestrahlten Folgen gesehen. Qualifiziert das als Serien-Fan?

Falls mit der Frage nach dem “Fantum” jedoch gemeint ist, ob ich Fan einer bestimmten Serie bin, dann würde ich eher sagen: “Nein”. Ich habe nämlich trotz intensiven Serienkonsum einen gewissen Abstand zu ihnen. Ich muss nicht zu Premieren fahren, oder Autogramme und/oder Fotos von Schauspielern oder Regisseuren haben, oder ähnliches. Auch verfolge ich in der Regel nicht, was die Schauspieler sonst so treiben. Es bleibt quasi alles bei den Serien. Wo ich dann schon ein wenig mehr Fantum heraushängen lasse, ist bei den DVDs. Hier darf es gerne auch mal eine limitierte Sammlerbox sein, die auch schon mal aus den USA importiert wird, wenn es sie hier nicht gibt. Das ist dann aber wahrscheinlich eher meinem Sammeltick geschuldet.

Meine Freundin habe ich mittlerweile übrigens ebenfalls mit dem Serienfieber angesteckt, daher ist sie diejenige, mit der ich am meisten und intensivsten über Serien diskutiere. Wir tauschen uns darüber aus, wie uns die Serien und einzelne Folgen gefallen haben, wie der Serienverlauf insgesamt war, wie alternative Pfade hätten aussehen können, und was uns an der Serie gut und weniger gut gefallen hat, welche Charaktere sympatisch/unsympatisch waren (auch Bösewichte können sympatisch sein), mit welchen wir uns am ehesten identifizieren konnten, etc. Ansonsten ist da noch mein ältester Bruder. Sowohl beim Serienfieber als auch beim Sammeltick (hier wrid wohl ewig ein kleiner Zwist zwischen mir und meiner Freundin bestehen) haben wir uns da quasi identisch entwickelt, und so ist er die wahrscheinlich zweite Person, mit der ich regelmäßig über Serien rede. Nie so tiefgehend wie mit meiner Freundin, aber immerhin haben wir auch ähnliche Geschmäcker bei den Serien, und so konnten wir uns schon gegenseitig gute Tipps geben.

Aber kommen wir nun – nach Beantwortung der ganzen Nebenfragen – zur eigentlichen Hauptfrage: Der nach meiner Lieblingsserie. Vielen kennen die Antwort sicherlich schon; für alle die, welche sie noch nicht kennen: Anfangs habe ich eine Top-Liste geführt, in der ich die Serien noch einsortiert habe – mittlerweile fällt mir das sehr schwer. Es gibt viele gute Serien, und ich könnte mich bei einigen nicht entscheiden, wo ich sie ansiedeln sollte: Downton Abbey, The Office, The Big Bang Theory, The Walking Dead, Breaking Bad, Futurama, Desperate Housewives, Dexter, Firefly, Game of Thrones, American Horror Story, The IT Crowd, True Blood, Stromberg, Stockinger, Als die Tiere den Wald verließen, Alfred J. Kwak, Adelheid und ihre Mörder, Sherlock, Jekyll, Dead Like Me, Columbo, Avatar, Scurbs, Buffy, … – das sind alles Serien, die ich gerne geguckt habe, und die weiter oben anzusiedeln sind.

Meine absolute Lieblingsseire ist und bleibt aber die 2. Serie, die ich seit 2006 geguckt habe: Six Feet Under. Warum, fällt mir schwer zu beschrieben. Ich glaube einfach, dass jeder der Charaktere mit so viel umsicht gezeichnet wurde, mit so viel Detailgetreue und Schlüssigkeit, dass man sie einfach mögen muss. Die Schauspieler verkörpern ihre Rollen grandios, das Setting ist ungewohnt, abstrus; scheinbar geht es um den Tod, es müsste also eine sehr makabere Serie sein – und dennoch gibt es keine lebensbejahendere Serie als Six Feet Under. Die Schicksale sind ergreifend, man fiebert mit jeder Person mit, die Serie gibt so viele Denkanstöße und verliert bei allem Ernst auch nie ihren Humor. Wie herrausragend die Serie allerdings ist, zeigt sich in ihrem Finale, dass nicht zu früh aber auch nicht zu spät kam, und das so unglaublich ergreifend ist, dass ich auch beim dritten gucken der Serie feuchte Augen hatte. Es gibt kaum eine andere Serie, die mich so sehr berührt hat, und die ich so intensiv verschlungen habe, wie das bei Six Feet Under der Fall ist.

Die Serie, die Six Feet Under sehr dicht folgt, ist übrigens Battlestar Galactica, und sie unterliegt wirklich nur minimal. Von den Qualitäten ist sie sehr ähnlich zu Six Feet Under – und das, obwohl das Setting unterschiedlicher nicht sein kann. Einzig das Ende war ein wenig unschlüssig, was einer an sonsten wirklich sehr schönen und runden Serie eine kleine Delle einhandelt. Die anderen Serien, die ich bisher geguckt habe, erreichen meiner Meinung nach nicht die Qualitäten, welche diese beiden Serien vorweisen.

Aber ich bin weiterhin auf der Suche und würde mich freuen, eine Serie zu finden, die meinen Lieblingsserien den Thron streitig macht – denn das würde bedeuten, dass ich eine noch tollere Serie gefunden hätte. Daher bin ich auch sehr gespannt, was die anderen zu diesem Thema schreiben werden. Einsehen kann man die Lieblingsserien der anderen Webmaster-Friday-Blogger wie immer auf der zugehörigen Themenseite. Dort haben sich schon 28 Meinungen zusammen gefunden, und sicherlich lässt sich noch die ein oder andere Serienempfehlung dort finden. Falls Du noch eine Serie kennst, die es Wert ist, gesehen zu werden, und die noch keiner erwähnt hat, so mache doch auch mit, an dieser kostenlosen Blogparade? Wenn Du jedoch keinen Blog hast, freue ich mich auch über Deine Meinungen in den Kommentaren. Viel Spaß beim Entdecken neuer Serien, und bis zum nächsten Freitag 😉

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