Bist Du mit Deinem Webhoster zufrieden?


Webmaster Friday Logo by Ralf (bohncore.de)

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Webmaster Friday is a continuous blog carnival initiated by Martin, author of tagSeoBlog in June 2009. Every Friday a new topic is released on the website webasterfriday.de, as motivational help for bloggers to have a topic to blog about, as well as to collect thoughts from different blogger to a certain question and to give bloggers a platform on which they can actually reach more visitors with their blogs.

The topic is announced on Thursdays at 5 o’clock, p.m. (UTC+1) via Twitter. Just follow @webmasterfriday to get the next topic. There are no charges, no requirements to fulfill and no restrictions. If you want to join, just read the Mitmachen-section of the website.

As there are no other rules I’ll decide according to the topic whether to answer in English or in German (visible to you by the language of the entry heading as well as the category), but as it is a German blog carnival most entries will probably end up being German.


KW31: Bist Du mit Deinem Webhoster zufrieden?

Zum letzten Thema konnte ich ja noch ordentlich was beitragen. Zum Thema dieser Woche dafür leider weniger. Daher hole ich mal wieder ein wenig aus (das mache ich in den letzter Zeit ja mittlerweile ständig O.o Ich werd zu so einer “Opa, erzähl uns von Damals”-Person, fürchte ich 😀 ) und erzähle einen Schwank aus meiner Jugend.

Mein erster Webhoster war nämlich, wie bei so vielen damals: GeoCities. Kann sich da noch jemand dran erinnern? In den Zeiten gab es kaum Internetseiten, Google war noch nicht einmal gegründet, und gute Webseiten schrieb man sich zunächst in einem Block auf (tatsächlich hat mir meine Mutter damals mal einen winzigen Karteikasten geschenkt, mit alphabetischem Register, damit ich meine wichtigen Webseiten und Internet-Adressen aufschreiben konnte).

Ich weiß nicht mehr was es genau war – ich glaube aber, es war der tolle Web-Uploader, der einen mehrere Dateien auf einmal hochladen lies (ein Formular mit 25 untereinander aufgelistete einzeilige Texteingabefelder für die Pfadangabe zur Datei, dann konnte man gesammelt auf Upload klicken, und er ratterte die Dateien hoch – heute undenkbar, was man sich damals für einen AUFWAND gemacht hat 😀 ). Dieser jedenfalls lies mich sofort wechseln, noch bevor ich mit GeoCities warm werden konnte. Mein neuer Hoster, und der erste mit wirklichem Inhalt hieß also Crosswinds.net, und weil die Adresse so furchtbar war, gab es eine Weiterleitung, die über cjb.net geschaltet wurde (das war zu der Zeit eine Seltenheit – de.vu und Konsorten kamen erst später auf, sonst hätte ich wohl eine de.vu Adresse gehabt).

Lange Jahre war ich glücklich – ich war ja auch noch Schüler, und hatte noch kein Geld, und Webhoster waren damals noch sehr teuer. Dann aber schloss Crosswinds.net seine Pforten und ich saß da. Mit GeoCities konnte ich mich nicht mehr anfreunden, und so hatte ich lange Zeit dann keine Seite mehr von mir gehostet online – was nicht hieß, dass ich nichts mehr online hatte. DynDNS-Anbieter waren im Kommen, ich hatte endlich einen zweiten Rechner, den ich mir sehr günstig von einem Mitschüler abgekauft hatte – eine alte Krücke zwar – aber sie lief. Und wie sie lief. 24 Stunden lies ich den guten laufen, und experimentierte mit unterschiedlichen Linux-Distributionen und BSD-Varianten. Immer am laufen – ein komplett von Hand selbst eingerichtetes LAMP, das unter einer .homelinux.net-Adresse zu erreichen war. Man war ich stolz auf mich, kaum dass das alles lief 🙂

Um 2004 herum, stieß ich dann auf funpic.de. Bis dieser Webhoster sich irgendwann mit Werbung zuschoss, war ich wieder sehr glücklich. Allerdings: Ich war mir auch sicher, dass ich wusste, was ich für die Zukunft wollte: einen richtigen Root-Server (jup, einen Server auf dem ich Root-Rechte hab, keinen Nameserver 😀 ). Webhosting war mittlerweile spott-billig geworden den hätte und könnte ich mir locker leisten. Aber längst sind meine Ansprüche gewachsen. Wenn ich was haben möchte dann ein Gerät, auf dem ich neben einem Webserver inklusive PHP-Unterstützung auch einen Mailserver und meinen eigenen Jabber-Server laufen lassen kann. Einen Fileserver, und damals auch unbedingt einen SVN-Server (das würde ich heute nicht mehr zwingend haben müssen). Eine Datenbank, einen Tomcat, …

Einziges Problem: Root-Server waren mir wieder, als mittelloser Schüler (und später dann Student) zu teuer. Ergo abwarten.

Und nun? Einen Root-Server möchte ich sicherlich schon gerne mal haben. Meine Idee mit dem Familiennetzwerk (bei der jedes Mitglied dann [www|ftp|blog|…].vorname.nachname.net nutzen kann) steht noch, genau so wie ich meinen kompletten Namen gerne als Mailadresse hätte (vorname@nachname.net). Der Rest meiner Familie würde sich sicherlich ebenfalls darauf freuen (die sind nur alle nicht so Technik-Affin wie ich). Ich denke einen flexiblen Server kriegt man heutzutage – wenn es kein dedizierter Root-Server ist, auch recht günstig und zu variablen Konditionen. Ich bräuchte ein wenig Zeit (die ich dann auch investieren könnte – an der mangelte es in den letzten Jahren hauptsächlich!), ein paar Empfehlungen und dann könnte es los gehen. Wozu? Es bleibt dabei: Webserver, Mailserver und Weblog wären aktuell meine Hauptanwendungen. Aber auch einen eigenen Fileserver strebe ich weiterhin an – auch wenn das Teilen von Daten mittlerweile dank Dropbox und Co. ebenfalls ein Kinderspiel geworden ist. Es ist aber dennoch ein gutes Gefühl, seine Daten bei sich und sicher zu wissen, als sie einem dritten an zu vertrauen. Und dann gibt es auch immer noch die ein oder andere Webapplikationsidee, die ich gerne hosten möchte. So etwas mache ich zur Zeit über Heroku, welches auch eine schöne und nette Seite und ein toller Dienst ist – aber auch hier gilt einmal mehr: Die Sachen bei sich zu haben, ist schon doch ein etwas anderes Gefühl.

Und so lange? Nun ja, solange bin ich bei WordPress.com. Dieser Dienst hat einiges zu bieten, und ist an für sich klasse – man hat ein fertig funktionierendes Blog mit vielen eingerichteten Plugins und Features. Ich habe noch nie ein Benchmarking gemacht, und betreibe auch keine SEO-Geschichten, denn irgendwie ist mein Blog doch immernoch sehr privat, auch wenn ich versuche, privates aus dem Blog heraus zu halten. Gefühlt lässt sich aber sagen, dass ich noch nie Probleme hatte – der Blog war immer da, ich habe noch nie das Bedürfnis verspührt, den Kundenservice zu Kontaktieren – und selbst der kostenlose Blog lässt – im Vergleich zu allen anderen Anbietern die ich kenne – keine wünsche zum einfachen Bloggen offen. Aber man stößt als jemand, der sich selbst annehmbar gut mit Webentwicklung auskennt, und hier und da eigene Vorstellungen hat, doch immer wieder mal an die Grenzen. Nichts, was sich nicht verschmerzen ließe, es wäre aber dennoch schön, diese mal zu überwinden.

Die Frage ist damit so halb beantwortet, auch wenn ich nicht so wirklich was zum eigentlich intendierten Thema habe beitragen können. Mit Crosswinds.net als freien Webhoster war ich über Jahre sehr glücklich. Funpic.de ging so. WordPress.com ist ein wirklich schöner Hoster, wenn man nur bloggen möchte, und ohne viel drum herum einfach loslegen will. Man bekommt trotzdem eine riesige Auswahl an Personalisierungsvorlagen und kaum ein WordPress.com blog gleicht dem anderen. Auch läuft der Service gefühlt einmalig.

Ich nun hoffe, mit reichlicher Beantwortung dieser Frage von anderen Bloggern eine kleine Liste an Dienstleistern anlegen zu können, bei dem hoffentlich auch das ein oder andere interessante Angebot für einen Root-Server dabei sein wird. Und dann werde ich mir – wenn nichts dazwischen kommt, ab Oktober – auch mal so einen Host besorgen 😉

Du kennst einen guten Webhoster weil Du selbst jahrelang bei ihm bist? Kannst aus eigener Erfahrung ein wenig was zu ihm Erzählen? Du weißt ja bestimmt schon, wie sehr ich mich über einen Kommentar freue. Wenn Du aber selbst Blogger bist, würde ich Dir dieses mal empfehlen, auf die Seite des heutigen Themas zu gehen, und mitzumachen. Erzähle in Deinem Blog von Deinen Erfahrungen mit Webhostern und verlinke die Seite des Themas, denn so nimmst auch Du am Webmaster Friday teil. Aber selbst wenn Du weder bloggst, noch einen Webhoster kennst, kann sich der Besuch lohnen: Wenn Du wie ich auf der suche bist, dann wirst Du bis Ende zum nächsten Freitag dort noch eine Vielzahl weiterer Erfahrugnsberichte lesen können, und mit dieser Hilfe sicherlich schnell auch zu einem eigenen Webhoster finden. Viel Spaß beim Schmöckern und bis zum nächsten Freitag 😉

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4 thoughts on “Bist Du mit Deinem Webhoster zufrieden?

  1. Pingback: Mein Platz im Internet – trommelschlumpf

  2. Pingback: Webhoster Zufriedenheit | Henry Schmid

  3. Pingback: [Webmasterfriday] Ich bin zufrieden mit meinem Webhoster! | WobIntoshs Blog

  4. Pingback: Erfahrungen mit dem Webhosting | Infopool für Webmaster und Blogger

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