Zeit für die Uni?! (Zeiterfassungs-Software-Suche)


Mit diesem Eintrag greife ich ein Thema auf, mit dem ich mich ja schon eine ganze Weile beschäftigt habe. Ich denke zwar, ich habe ein ganz gutes Zeitmanagement; wenn es nicht gerade Probleme gibt, die dafür sorgen, dass ich meinen Alltag pausiere/pausieren muss. Was aber, wenn das nicht ausreicht? Was, wenn die Anforderungen höher sind, als die Möglichkeiten?

Mal wieder stehe ich ein wenig in dieser Situation. Das doofe ist, dass man oft nicht über den Sachverhalt diskutieren kann, besonders, wenn das Gegenüber, dem man Rechenschaft schuldig ist, der Meinung ist, dass man sich nicht genügend Zeit nehme.

Daher suche ich ein kleines Tool, mit welchem es möglich ist, Zeiten zu erfassen. Es sollte einfach zu bedienen sein, möglichst Opensource und Plattformunabhängig (falls es da kein gutes gibt, dann von mir aus auch Mac-Only Tools). Auch wäre ich nicht gegen iPhone Tools abgeneigt.

Wichtig wäre mir, dass man eine individuelle Auswertung fahren könnte. Ich habe verschiedene Kategorien, die sich wieder in Unterkategorien aufteilen, und ich bräuchte eine Aufsummierung der Unterkategorien auf die Kategorien, und dann eine Aufsummierung der Kategorien. Ganz zum Schluss möchte ich Wochenstunden über beliebige Kategorien bilden können.

Zur Zeit denke ich, dass es ein Tool solcher Art nicht gibt, da die von mir gewünschte Flexibilität von den Tools, die es so gibt, nicht abgebildet werden kann. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Ansonsten werde ich jetzt an einem Excel Numbers Sheet basteln. Vielleicht hat ja dort einer Tipps zur praktischen Gestaltung eines solchen Sheets, oder vielleicht sogar Vorlagen? Es muss auch nicht zwingend Numbers sein, ich nutze auch Calc – und mit Excel-Vorlagen kann ich ebenfalls arbeiten (vorausgesetzt es ist kein VBA-Skript im Hintergrund).

Der Hintergrund dazu ist, dass es gewisse Dozenten an unserer Universität gibt, die der Meinung sind, dass Studenten zu wenig Zeit für das Studium aufbringen. Dem zuvor ging eine Umfrage aus, nach der ein durchschnittlicher Student 20 Wochenstunden verbringt. Interessanter Weise kann einem aber auch niemand sagen, wer dieser durchschnittliche Student eigentlich ist, in welchem Semester er sich befindet, wie seine Durchschnittsleistung aussieht und welches Fach er studiert. Und bei Fächern wie Philosophie, Kunst oder BWL oder so etwas kann ich mir das auch gut vorstellen – unsereins hat allerdings alleine schon 25 Wochenstunden Veranstaltungen (Vorlesungen und Präsenzübungen) und da sind die freiwilligen Tutorien und betreuten Rechnerzeiten noch nicht mit eingerechnet. Die Fachschaftsvertretung veranschlagt für unsere Übungszettel, die wir wöchentlich in 3 Vorlesungen bekommen weitere 8 Stunden je Zettel. Das macht in Summe 49 Wochenstunden. Dann noch selektive Tutorienbesuche, Vor- und Nachbereitungen sowie Programmieren für das Praktikum….

Und da man in solchen Diskussionen mit wagen Vermutungen über seine Zeitveranschlagung nur bedingt überzeugen kann, möchte ich das jetzt festhalten, sowohl um damit argumentieren zu können, als auch um zu sehen, wo und wie viel Zeit ich tatsächlich investiere, ob meine subjektive Sichtweise auch einer objektiven Prüfung standhält, und welche Fächer und Teilbereiche des Studiums diejenigen sind, die am Meisten Zeit verschlingen.

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